Pressemitteilung Januar 2008

 

cinec - 20. - 22. September 2008 - M,O,C, München

2007 war ein gutes Jahr. Vielleicht nicht für das deutsche Kino. Dessen Betreiber hatten noch weniger Besucher und noch weniger Umsatz als im Jahr davor. Für den deutschen Film aber ganz bestimmt. Im Frühjahr machte der Oscar für „Das Leben der Anderen“ selbst seriöse Nachrichtensprecher zu begeisterten Cineasten, und der neue Filmförderfonds, der 60 Millionen Euro in die Produktionswirtschaft pumpen sollte, schien Wirkung zu zeigen. 2007 wurde gedreht wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Über 150 Spielfilme hielten Crews und Geräteverleiher pausenlos in Bewegung.

Das ganz große Projekt, das Medien und Zuschauer in den Bann zog, war nicht darunter, stattdessen aber viele „mittlere Filme“, die sich durchaus sehen ließen. Christian Petzolds „Yella“ etwa, der seiner Hauptdarstellerin den Silbernen Bären einbrachte, und natürlich Fatih Akins „Auf der anderen Seite“, der in Cannes die Palme fürs Drehbuch erhielt.

Auch der Nachwuchs hatte für einen neuen Rekord gesorgt. Unter den fünf Filmen, die alljährlich in der Auslands-Kategorie für den „Studenten-Oscar“ nominiert werden, befanden sich 2007 vier Beiträge von deutschen Filmhochschulen. Die Trophäe erhielt schließlich „Nimmermehr“ von der Filmakademie Baden-Württemberg.
Am Ende des Jahres durften die Filmgewerke aus Deutschland gar einen dreifachen Triumph feiern – mit Europäischen Filmpreisen für Kamera, Szenenbild und Drehbuch. Auch wenn all das die Feuilletons nur wenig interessierte: Jenseits irgendwelcher „Hypes“ wurde gearbeitet, auch das ist ein Zeichen für Konsolidierung. Und der Grundstein für ein volles Premierenprogramm 2008 war gelegt.

Ebenso unbeachtet hatte die Filmtechnik einen guten Start ins Jahr hingelegt: Bei den „Technischen Oscars“ erhielten sowohl Klemens Kehrer, Josef Handler, Thomas Smidek und Marc Shipman Müller, die mit der „Arriflex 235“ eine leichte 35-Millimeter-Kamera speziell für den Einsatz als Schulterkamera konstruiert hatten, als auch Ernst Tschida und Walter Trauninger für das Wireless Remote System (WRS) den Technical Achievement Award. Ebenso wurden Christian Tschida und Martin Waitz für ihre modulare „Cmotion“-Kamerafunkfernsteuerung prämiert. In diesem Jahr werden Sebastian Cramer und Andreas Dasser von P+S-Technik für den Skater Dolly und die dazugehörige Produktfamilie ausgezeichnet. An Kodak geht sogar die bekannte goldene Statuette, die im Technik-Bereich nicht immer verliehen wird. Die Firma erhält den Preis für die Emulsionen des „Vision2“-Filmmaterials.

Alle Firmen sind langjährige Aussteller der cinec und für ihre hervorragenden Einzelleistungen  schon mit dem cinecAward ausgezeichnet worden. Diese und viele weitere Neuerungen stellt die cinec vom 20. bis 22. September 2008  im M,O,C, in München vor. Mit ihrem klaren Fokus auf professionelle Filmtechnik hat sich die cinec als effiziente Spezialmesse bewiesen, die die führenden Unternehmen der Branche und ein internationales Fachpublikum aus professionellen Anwendern zusammenbringt – und immer mehr Besucher aus den aufstrebenden Wirtschaftsräumen anzieht. Für die siebte Veranstaltung wird ein weiterer Zuwachs an Ausstellern und Besuchern erwartet.
Denn nicht nur neueste und bewährte Technik von Licht und Ton über Kamera bis in die Postproduktion wird geboten: In den Vorträgen, Workshops und Seminaren des cinecForums „The Future of Cinematography“ diskutieren hochrangige Experten und erfahrene Filmemacher darüber, was die Filmbranche 2008 und darüber hinaus bewegt.

Die Themen stellen wir Ihnen in den nächsten Mitteilungen vor - noch mehr erfahren Sie im September auf einer der führenden Filmtechnikmessen: der cinec. Wir freuen uns auf Sie. Save the date!

 


Bildmaterial wird auf Nachfrage an info@cinec.de zur Verfügung gestellt oder kann hier heruntergeladen werden.

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